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shinayne | 21. August 11
Man sagte mir, in der Masterarbeit würde sich zeigen, wer das Zeug zum Promovieren hat.
Ich würde sagen, dies ist eindeutig nicht der Fall, aber immerhin zeigt sich, wer ganz eindeutig das Zeug dazu nicht hat.
Nichts im Studium bereitet uns darauf vor, auf einmal eine Arbeit zu verfassen, die den vier- bis fünfachen Umfang unserer regulären Hausarbeiten hat, und die Masterarbeit bereitet uns ebensowenig darauf vor, nochmal soviel mehr für die Diss zu schreiben.
Es gibt natürlich Leute, und garnicht mal so wenige, die das können. Die können 400 Seiten lang beim Thema bleiben, den roten Faden nie verlieren. Denen gehen nie die Worte aus, und beim Gedanken daran, das Ganze Korrekturzulesen tauchen nicht spontan wieder die Selbstmordgedanken auf, die sie zuletzt als Teenager hatten.
Nach dieser Masterarbeit weiß ich, dass ich definitiv nicht promovieren kann noch möchte. Wer das allerdings tut, hat jetzt mehr Respekt von mir zu erwarten, als vorher.
Ich würde sagen, dies ist eindeutig nicht der Fall, aber immerhin zeigt sich, wer ganz eindeutig das Zeug dazu nicht hat.
Nichts im Studium bereitet uns darauf vor, auf einmal eine Arbeit zu verfassen, die den vier- bis fünfachen Umfang unserer regulären Hausarbeiten hat, und die Masterarbeit bereitet uns ebensowenig darauf vor, nochmal soviel mehr für die Diss zu schreiben.
Es gibt natürlich Leute, und garnicht mal so wenige, die das können. Die können 400 Seiten lang beim Thema bleiben, den roten Faden nie verlieren. Denen gehen nie die Worte aus, und beim Gedanken daran, das Ganze Korrekturzulesen tauchen nicht spontan wieder die Selbstmordgedanken auf, die sie zuletzt als Teenager hatten.
Nach dieser Masterarbeit weiß ich, dass ich definitiv nicht promovieren kann noch möchte. Wer das allerdings tut, hat jetzt mehr Respekt von mir zu erwarten, als vorher.
shinayne | 10. August 11
Hier mal eine kleine Metapher, um drauf rumzubeißen, wenn man gerade nichts anderes zu tun hat:
Die Abschlussarbeit abgeben ist wie von einer Klippe zu springen.
Der Weg zu der Klippe war weit, und man stand eine lange Zeit am Rand und überlegte. Doch trotz aller Widerstände hat man es schließlich geschafft und man sprang.
Nun hat der Sturz einiges für sich, unterwegs ist man schwerelos und hat eine Menge Fahrtwind. Allerdings ist die Klippe recht hoch, und man fällt recht weit, und hat unterwegs reichlich Zeit darüber nachzudenken, ob der Absprung eine gute Idee war oder nicht und vor allem ob die Beschaffenheit des Bodens den hohen Erwartungen und der hohen Aufprallenergie gerecht werden wird.
Witzigerweise kommen unterwegs ständig Leute vorbei, die einen Fragen, ob man den Absprung denn schon gefeiert hätte.
Ich glaub ich mach den Sekt erst auf, wenn ich nach dem Aufprall meine Schienbeinknochen nicht aus meinen Lungen husten muss, ja?
Die Abschlussarbeit abgeben ist wie von einer Klippe zu springen.
Der Weg zu der Klippe war weit, und man stand eine lange Zeit am Rand und überlegte. Doch trotz aller Widerstände hat man es schließlich geschafft und man sprang.
Nun hat der Sturz einiges für sich, unterwegs ist man schwerelos und hat eine Menge Fahrtwind. Allerdings ist die Klippe recht hoch, und man fällt recht weit, und hat unterwegs reichlich Zeit darüber nachzudenken, ob der Absprung eine gute Idee war oder nicht und vor allem ob die Beschaffenheit des Bodens den hohen Erwartungen und der hohen Aufprallenergie gerecht werden wird.
Witzigerweise kommen unterwegs ständig Leute vorbei, die einen Fragen, ob man den Absprung denn schon gefeiert hätte.
Ich glaub ich mach den Sekt erst auf, wenn ich nach dem Aufprall meine Schienbeinknochen nicht aus meinen Lungen husten muss, ja?
shinayne | 01. August 11
... Wenn auch nicht vom Viech.
Da ich des Nachts keine Geräusche mehr hörte, nahm ich an, Viech hätte sich dünn gemacht, und hab es drum ignoriert.
Heute Morgen in der Frühe sitzt es doch dreist auf der Fensterbank und pennt! Hab ich dich!
Glas drauf, Papier drunter, ha!
Naja, stellt sich heraus, dass es eine Hornisse ist. Nichtmal eine besonders große. Eigentlich guckt sie jetzt sehr kleinlaut und schuldbewußt drein, ob ihrer verständlichen Fähigkeit, Nachts um ein vielfaches größer und gefährlicher zu wirken.
Naja, hab sie rausgeworfen und wünsche ihr ein schönes Restleben. Woanders.
Da ich des Nachts keine Geräusche mehr hörte, nahm ich an, Viech hätte sich dünn gemacht, und hab es drum ignoriert.
Heute Morgen in der Frühe sitzt es doch dreist auf der Fensterbank und pennt! Hab ich dich!
Glas drauf, Papier drunter, ha!
Naja, stellt sich heraus, dass es eine Hornisse ist. Nichtmal eine besonders große. Eigentlich guckt sie jetzt sehr kleinlaut und schuldbewußt drein, ob ihrer verständlichen Fähigkeit, Nachts um ein vielfaches größer und gefährlicher zu wirken.
Naja, hab sie rausgeworfen und wünsche ihr ein schönes Restleben. Woanders.
shinayne | 01. August 11
Ein Drama in keiner weiß bisher wie vielen Akten.
Also, vorweg ein Disclaimer, bevor man mich ein Weichei schimpft. Dinge, die ihr mir nachtun müsst, um mich ein Insekten-Weichei nennen zu dürfen:
- Spinnen mit der Hand raussetzen
- Handbreit lange Tausendfüßler mit der Hand raussetzen
- Hand in einen Sack Mehlwürmer stecken
- beißende Käfer mit der Hand fangen (ohne gebissen zu werden)
Naja, ihr versteht, worauf das hinausläuft.
Es begab sich zu jenen Tagen, das ich ein Brummen aus meiner Küche hörte, lauter als sonst.
brrrrrrrrrrrrrrrrrsssssssssssssssss.
Ich ging und sah, dass sich ein Viech für meine Lampe interessierte, und ich dachte zunächst das:

sowie ein paar Schimpfworte, weil die Lampe zu hoch ist, um zum Fangen dran zu kommen.
Ich duckte mich also unter der Lampe durch und riss das Fenster auf, bekam dabei das Viech von näherem zu sehen und dachte:

Ungefähr so lang wie mein kleiner Finger und sehr laut, aber tatsächlich vollkommen harmlos. (Nein, das ist kein Stachel)
Ich also Fenster auf, Licht aus, warten.
Nächster Plan, Kaffee!
Ich also wieder Licht an, Fenster zu.
Feststellen, dass das Viech sich in den Vorraum vorgearbeitet hat und sich im Tee versteckte, als es dunkel wurde.
Viech jetzt von richtig nah betrachtet.
letzte Möglichkeit:

Aber so ganz kommt das auch nicht hin.
Wie dem auch sei, inzwischen flattern mir ein wenig die Nerven.
Licht in Küche und Vorraum sind bei mir ein Schalter.
Zwischen Küche und Vorraum ist eine Tür
Vom Vorraum aus kommt man aufs Klo
Ich muss inzwischen wirklich mal, hab aber keine Lust, vor dem Fliegeviech des Teufels die Hosen runterzulassen.
Also Viech wieder in die Küche locken!
Meine Taschenlampe ist tot, und ich hab keine andere Möglichkeit, nur in der Küche lockendes Licht zu machen. (Ja, ich weiß, Kerze. Wer das vorschlägt, darf selber gerne mal seine Hautflügel in eine Flamme halten, zum Testen, danke)
Also habe ich meinen Todesmutigen Laptop mit Beleuchtung vorgeschickt. Schleppi ist der Held!
Stellt sich aber heraus, Viech wollte eh nach drüben und war schon wieder in der Küche.
Also wieder: Fenster auf, Licht aus, Küchentür zu, dabei im Stress Küchentürklinke abreißen, naja.
Letzter Stand: In meiner Küche herrscht Stille. Das Fenster ist jetzt wieder zu, und das Licht an, damit ich es höre, sollte es noch da sein. Aber da ist nichts...
Allerdings hat es sich schonmal auf die Lauer gelegt...
Verdammt, das ist gruselig, und ich will mir jetzt eigentlich Pizza machen!
TL;DR: Was um alles in der Welt war das für ein Viech!?
Es hat geschafft, mich zu erschrecken.
Also, vorweg ein Disclaimer, bevor man mich ein Weichei schimpft. Dinge, die ihr mir nachtun müsst, um mich ein Insekten-Weichei nennen zu dürfen:
- Spinnen mit der Hand raussetzen
- Handbreit lange Tausendfüßler mit der Hand raussetzen
- Hand in einen Sack Mehlwürmer stecken
- beißende Käfer mit der Hand fangen (ohne gebissen zu werden)
Naja, ihr versteht, worauf das hinausläuft.
Es begab sich zu jenen Tagen, das ich ein Brummen aus meiner Küche hörte, lauter als sonst.
brrrrrrrrrrrrrrrrrsssssssssssssssss.
Ich ging und sah, dass sich ein Viech für meine Lampe interessierte, und ich dachte zunächst das:

sowie ein paar Schimpfworte, weil die Lampe zu hoch ist, um zum Fangen dran zu kommen.
Ich duckte mich also unter der Lampe durch und riss das Fenster auf, bekam dabei das Viech von näherem zu sehen und dachte:

Ungefähr so lang wie mein kleiner Finger und sehr laut, aber tatsächlich vollkommen harmlos. (Nein, das ist kein Stachel)
Ich also Fenster auf, Licht aus, warten.
Nächster Plan, Kaffee!
Ich also wieder Licht an, Fenster zu.
Feststellen, dass das Viech sich in den Vorraum vorgearbeitet hat und sich im Tee versteckte, als es dunkel wurde.
Viech jetzt von richtig nah betrachtet.
letzte Möglichkeit:

Aber so ganz kommt das auch nicht hin.
Wie dem auch sei, inzwischen flattern mir ein wenig die Nerven.
Licht in Küche und Vorraum sind bei mir ein Schalter.
Zwischen Küche und Vorraum ist eine Tür
Vom Vorraum aus kommt man aufs Klo
Ich muss inzwischen wirklich mal, hab aber keine Lust, vor dem Fliegeviech des Teufels die Hosen runterzulassen.
Also Viech wieder in die Küche locken!
Meine Taschenlampe ist tot, und ich hab keine andere Möglichkeit, nur in der Küche lockendes Licht zu machen. (Ja, ich weiß, Kerze. Wer das vorschlägt, darf selber gerne mal seine Hautflügel in eine Flamme halten, zum Testen, danke)
Also habe ich meinen Todesmutigen Laptop mit Beleuchtung vorgeschickt. Schleppi ist der Held!
Stellt sich aber heraus, Viech wollte eh nach drüben und war schon wieder in der Küche.
Also wieder: Fenster auf, Licht aus, Küchentür zu, dabei im Stress Küchentürklinke abreißen, naja.
Letzter Stand: In meiner Küche herrscht Stille. Das Fenster ist jetzt wieder zu, und das Licht an, damit ich es höre, sollte es noch da sein. Aber da ist nichts...
Allerdings hat es sich schonmal auf die Lauer gelegt...
Verdammt, das ist gruselig, und ich will mir jetzt eigentlich Pizza machen!
TL;DR: Was um alles in der Welt war das für ein Viech!?
Es hat geschafft, mich zu erschrecken.
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